Artikel-Nr.: P003.0045
Informationen und Kultur
Subgenus: Utricularia
Sektion: Leticula
Utricularia resupinata, in den USA auch als „Lavender“ (Lavendel-) Wasserschlauch bezeichnet, kommt größtenteils in den USA vor und wächst dort sowohl im südlichen Teil (Florida) bis über die Landesgrenze hinaus in Canada. Sie ist dort häufig in sandigen Böden an Seeufern oder anderen flachen Gewässern, zB. in Kiefernsavannen, als mehrjährige Pflanze zu finden. Das Laub ist lang (bis zu 5 cm) und sehr schmal, fast unscheinbar. In ihrem natürlichen Habitat blüht sie zwischen Februar und September. Die Blütenstiele reichen zwischen 4-20 cm und bringen meist 1-2 rosa-farbene Blüten hervor.
Informationen und Kultur
Dies Utricularia mag es während der Wachstumsphase besonders warm. Die Haltung unter Wasser, d.h. das Wasserlevel über den Topfrand hinaus ist gerade bei dieser Pflanze (ähnlich wie bei U. biloba) extrem förderlich für ein gutes Wachstum. Im Gewächshaus ist dies bei guter Sonneneinstrahlung besonders wertvoll. Ein regelmäßiger Wasserwechsel sollte während der Wachstumsphase stattfinden um Algenwachstum vorzubeuegen. Sie kann im Sommer mit Sicherheit draußen als auch drinnen gehalten werden. Um eine Blüte zu ermöglichen, sollte das Wasserlevel herabgesetzt werden wenn es langsam wieder wärmer wird.
Im Winter kann man sie entweder mittels Kunstlicht durch kultiviert werden, oder zB bei Temperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich gehalten werden. Sie ist bedingt winterhart, d.h. sie kann auch unter bestimmten Bedingungen auch im Gewächshaus draußen überwintern. Es kommt auf die Region an. Bei uns hat sie im unbeheizten Gewächshaus einige Fröste knapp unter Null Grad Celsius überlebt. Bei Haltung draußen im Winter ist das Überschwemmen unabdinglich.
Das Substrat sollte locker sein, ein Torfgemisch mit erhöhtem kalkfreien Sandanteil ist gerade für die Überschwemmung ratsam. Utricularia brauchen nährstoffarmes, kalkfreies Substrat für optimales Wachstum. Gießen ausschließlich mit Regen-, Osmose- oder destilliertem Wasser. Letztere beiden Varianten eignen sich bei Utricularia besonders, da Algenwachstum bei nasser Kultur zumindest reduziert wird.






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