- Standort: Helle Plätze ohne direkte Sommersonne; halb- bis schattige Standorte sind ausreichend. Die Kultur am Südfenster kann gelingen, ist aber mit Vorsicht zu betrachten, da die Gefahr des Verbrennens hier wesentlich höher ist!
- Temperatur: Optimal sind Temperaturen von etwa 20-25°C. Die Pflanze verträgt auch einige heiße Tage im August, sofern sie nachts abkühlen kann und stets feucht bis nass gehalten wird.
- Kultur auf dem Fensterbrett: Ein Nordfenster ist ausreichend. Nächtliche Abkühlung durch geöffnete Fenster fördert das Wachstum merklich. West/Ostseite geht auch.
- Kultur im Terrarium: Optimal – die feuchte Umgebung und helle Lichtverhältnisse (ohne zu viel direkte Sonne, Kunstlicht ist hier sehr förderlich) bei moderaten Temperaturen, bestenfalls mit etwas Nachtabsenkung
Winterkultur:
- Die Pflanze kann im Winter bei Raumtemperatur gehalten werden, jedoch möglichst hell (z.B. Südfenster). Bei zu wenig Tageslicht wächst sie langsamer oder zieht sich zurück, treibt jedoch im Frühjahr wieder aus.
- Optimal sind leicht feuchte Bedingungen bei niedrigen zweistelligen Temperaturen, inklusive kühlerer Nächte, um die Blütenbildung zu fördern. Die kürzere Dauer von Wintertageslicht sollte dann bei Einsatz von mäßigem Kunstlicht auch eingehalten werden
Substrat und Gefäß:
- Substrat: Generell sollte diese sehr luftdruchlässig und wasserableitend sein um Staunässe und somit Fäule zu verhindern. Reines, lebendes Sphagnum-Moos. Das Sphagnum kann auch mit Perlite oder feiner Pinienrinde (vorher gründlich waschen!) weiter aufgelockert werden. Manche Züchter haben auch Erfolg in Torf-Perlite, ich würde davon aber eher abraten
- Gefäß: Organizer-Boxen aus dem Baumarkt mit Gitter-Einlege-Boxen eignen sich hervorragend. Die Gitterboxen sollten mit ca. 1 cm Torf und einigen Zentimetern Sphagnum gefüllt werden. Utricularia alpina kann direkt in das Sphagnum gesetzt werden und beginnt bald zu wachsen und sich durch Ausläufer zu vermehren. Alternativ eine Pflanzenteichkorb verwenden. Die Kultur in normalen Pflanzentöpfen ist aber ebenso möglich.
- Die Haltung im Standard-Substrat im Topf ist auch möglich
- Terrarium: Siehe oben. Die höhere Luftfeuchte trägt gut zum Wachstum bei
Bewässerung:
- Das Substrat kann im Sommer (auch in der Wohnung), wenn im Topf gehalten, ca. 1-2 cm im Anstau stehen.
- Nachfüllen von Wasser reicht aus, wenn kein Wasser mehr im Gefäß ist. Bei Verwendung von flachen Gefäßen nur feucht halten.
- Stets Regen-, Osmose- oder destilliertes Wasser verwenden. Im Winter nur noch leicht feucht halten!
Artikel-Nr.: P003.0029
Informationen und Kultur
Kulturbedingungen und Pflegehinweise
Utricularia alpina gehört zu den epiphytischen Wasserschläuchen. Diese Pflanzen wachsen natürlicherweise nicht direkt in Erde, sondern in sehr feuchten Gebieten wie Regenwäldern, an anderen Pflanzen, lithophytisch oder in moosigen Umgebungen. Sie bilden wesentlich größere Blätter- als auch Blüten, gegenüber den terrestrischen Utris. Dementsprechend groß fallen auch die Fangblasen bei diesen Spezies aus. Die Haltung im Standard-Substrat im Topf ist auch möglich. Ähnlich wie viele epiphytische Utricularia-Arten benötigt Utricularia alpina eher kühlere, gemäßigte Wachstumsbedingungen, da sie in den feuchten Regenwäldern höherer Lagen wächst, wo es feucht, aber nicht zu heiß ist. In ihrem natürlichen Habitat gibt es oft eine nächtliche Temperatursenkung.
Sommerkultur:
- Standort: Helle Plätze ohne direkte Sommersonne; halb- bis schattige Standorte sind ausreichend. Die Kultur am Südfenster kann gelingen, ist aber mit Vorsicht zu betrachten, da die Gefahr des Verbrennens hier wesentlich höher ist!
- Temperatur: Optimal sind Temperaturen von etwa 20-25°C. Die Pflanze verträgt auch einige heiße Tage im August, sofern sie nachts abkühlen kann und stets feucht bis nass gehalten wird.
- Kultur auf dem Fensterbrett: Ein Nordfenster ist ausreichend. Nächtliche Abkühlung durch geöffnete Fenster fördert das Wachstum merklich. West/Ostseite geht auch.
- Kultur im Terrarium: Optimal – die feuchte Umgebung und helle Lichtverhältnisse (ohne zu viel direkte Sonne, Kunstlicht ist hier sehr förderlich) bei moderaten Temperaturen, bestenfalls mit etwas Nachtabsenkung
Winterkultur:
- Die Pflanze kann im Winter bei Raumtemperatur gehalten werden, jedoch möglichst hell (z.B. Südfenster). Bei zu wenig Tageslicht wächst sie langsamer oder zieht sich zurück, treibt jedoch im Frühjahr wieder aus.
- Optimal sind leicht feuchte Bedingungen bei niedrigen zweistelligen Temperaturen, inklusive kühlerer Nächte, um die Blütenbildung zu fördern. Die kürzere Dauer von Wintertageslicht sollte dann bei Einsatz von mäßigem Kunstlicht auch eingehalten werden
Substrat und Gefäß:
- Substrat: Generell sollte diese sehr luftdruchlässig und wasserableitend sein um Staunässe und somit Fäule zu verhindern. Reines, lebendes Sphagnum-Moos. Das Sphagnum kann auch mit Perlite oder feiner Pinienrinde (vorher gründlich waschen!) weiter aufgelockert werden. Manche Züchter haben auch Erfolg in Torf-Perlite, ich würde davon aber eher abraten
- Gefäß: Organizer-Boxen aus dem Baumarkt mit Gitter-Einlege-Boxen eignen sich hervorragend. Die Gitterboxen sollten mit ca. 1 cm Torf und einigen Zentimetern Sphagnum gefüllt werden. Utricularia alpina kann direkt in das Sphagnum gesetzt werden und beginnt bald zu wachsen und sich durch Ausläufer zu vermehren. Alternativ eine Pflanzenteichkorb verwenden. Die Kultur in normalen Pflanzentöpfen ist aber ebenso möglich.
- Die Haltung im Standard-Substrat im Topf ist auch möglich
- Terrarium: Siehe oben. Die höhere Luftfeuchte trägt gut zum Wachstum bei
Bewässerung:
- Das Substrat kann im Sommer (auch in der Wohnung), wenn im Topf gehalten, ca. 1-2 cm im Anstau stehen.
- Nachfüllen von Wasser reicht aus, wenn kein Wasser mehr im Gefäß ist. Bei Verwendung von flachen Gefäßen nur feucht halten.
- Stets Regen-, Osmose- oder destilliertes Wasser verwenden. Im Winter nur noch leicht feucht halten!






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